Der TST-Score
Der TST-Score ist eine einzige Bewertung von 0–10, die den öffentlichen Ruf eines Chirurgen zusammenfasst. Er verbindet aggregierte Patientenbewertungen, unabhängig geprüfte Facharzt-Qualifikationen und Berufsjahre zu einer transparenten, reproduzierbaren Zahl, vollständig veröffentlicht, sodass jeder nachvollziehen kann, wie sie entsteht.
Es handelt sich um eine redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlicher Daten, nicht um ein medizinisches Urteil oder eine wissenschaftliche Messung. Ein Chirurg kann niemals dafür bezahlen, aufgenommen, verifiziert, höher eingestuft oder besser bewertet zu werden, es gibt keinerlei bezahlte Mitgliedschaften oder Provisionen.
Was in die Bewertung einfließt
Drei Komponenten werden mit festen Gewichtungen kombiniert. Fehlt eine Komponente, werden die übrigen Gewichte neu skaliert, damit kein Chirurg für Daten benachteiligt wird, die uns schlicht noch fehlen.
Patientenbewertungen (35%)
Öffentliche Bewertungen werden plattformübergreifend mit einem Bayes-gewichteten Mittel kombiniert: Eine Bewertung erhält erst mit steigender Anzahl an Rezensionen volles Gewicht, sodass eine Handvoll Fünf-Sterne-Bewertungen eine lange, konstante Bilanz nicht übertreffen kann. Sind mehrere Plattformen vorhanden, wird jede nach ihrer Zuverlässigkeit und ihrem Bewertungsvolumen gewichtet. Derzeit stammt die Quelle von Google; das Modell unterstützt bereits weitere Plattformen.
Die Bewertungskomponente nutzt vor allem öffentliche Google-Bewertungen; sofern verfügbar, fließen auch Reputationssignale von Plattformen wie RealSelf und Trustpilot ein.
Facharztprüfung (Board)
Das European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery (EBOPRAS) ist eine geprüfte Qualifikation, keine bezahlte Mitgliedschaft. Es wird gleich stark wie Patientenbewertungen gewichtet: ein im Register bestätigtes EBOPRAS-Diplom ergibt die volle Board-Punktzahl.
Fachgesellschaftsmitgliedschaften
Bestätigte Mitgliedschaften in Fachgesellschaften, gewichtet nach Selektivität — ASPS und The Aesthetic Society zählen am meisten, dann ISAPS, dann die Türkische Gesellschaft (TPRECD). Nur im Register bestätigte Mitgliedschaften zählen.
Qualifikationen unterliegen abnehmenden Erträgen: Die erste geprüfte Qualifikation zählt voll, jede weitere trägt zunehmend weniger bei, bis zu einer Obergrenze. Das Aneinanderreihen von Mitgliedschaften erzeugt keine hohe Bewertung.
Erfahrung (10%)
Berufsjahre fließen über eine Kurve ein, die frühe Erfahrung am stärksten belohnt und nach etwa zwei Jahrzehnten abflacht, sodass Seniorität hilft, ohne die Bewertung zu dominieren.
Anpassung für negative Bewertungen
Liegt der Anteil negativer Bewertungen deutlich über dem Üblichen, wird ein kleiner, gedeckelter Abzug vorgenommen. Er greift nur bei einer aussagekräftigen Anzahl an Bewertungen, sodass eine einzelne schlechte Bewertung die Wertung nie verzerrt.
Wenn keine Bewertung angezeigt wird
Wir halten einen TST-Score zurück, bis ein Mindestmaß an öffentlichen Daten vorliegt, genügend Bewertungen und mindestens zwei unabhängige Signale. Bis dahin wird ein Chirurg als „unzureichende Daten“ markiert, statt eine irreführende Zahl zu erhalten.
Immer aktuell
Der TST-Score wird automatisch aus den vorliegenden Daten berechnet. Ändern sich die verifizierten Qualifikationen, die Erfahrung oder die Bewertungszahlen einer Chirurgin/eines Chirurgen, berechnet sich der Score von selbst neu, kein Score wird je von Hand gesetzt oder bearbeitet.
Bewertungsstufen
Zur schnellen Einordnung entspricht jede Bewertung einer Stufe:
Unabhängigkeit & faire Nutzung
Der TST-Score spiegelt aggregierte öffentliche Signale und redaktionelle Prüfung wider und wird als Meinung dargestellt, nicht als unüberprüfbare Behauptung über eine einzelne Person. Gelistete Fachleute können eine Korrektur verlangen, ihrer Listung widersprechen oder über die Kontaktseite ein Recht auf Gegendarstellung wahrnehmen.
Dies ist eine unabhängige redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlicher Informationen, keine Werbung und keine Empfehlung. Wir haben keine geschäftliche Beziehung zu Chirurgen oder Kliniken: keine bezahlten Platzierungen, Vermittlungen oder Gebühren.
Dies erläutert, wie Ranglisten entstehen; es handelt sich um allgemeine Informationen, nicht um medizinische oder rechtliche Beratung. Konsultieren Sie vor jeder Entscheidung stets eine qualifizierte Ärztin oder einen qualifizierten Arzt.